Höchste Produktstandards für Aubert & Duval

Kraftvolle Bearbeitung für höchste Qualitätsansprüche

Die CNC-Bearbeitung kritischer Bauteile, die in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden, ist eines der anspruchsvollsten Verfahren in der Branche und muss den höchsten Industrie- und Sicherheitsstandards entsprechen. Einer der wichtigsten Faktoren bei der Herstellung dieser Werkstücke ist, neben Präzision, vor allem höchstmögliche Leistung. Entsprechend herausfordernd ist die Zerspanleistung der hochfesten Materialien.

Aubert & Duval ist eine bekannte und führende Referenz im Bereich Aircraft und einziger Lieferant und Hersteller der Radträger für den Airbus sowie Zulieferer von Ausgleichsarmen und Radträgern für die Boeing. Als französischer Hersteller kritischer Komponenten aus Hochleistungsstahl und Titan, die am weitverbreitetsten Metalle für Komponenten in der Luft- und Raumfahrt, nimmt das Unternehmen eine Schlüsselposition in der Industrie ein.

Im Bereich Luftfahrttechnik ist die Kraft- und Leistungsanforderung an die zum Einsatz kommenden Maschinen zur Bearbeitung großer Werkstücke immens. Die optimale Vibrationsdämpfung bei der Bearbeitung großer und schwerer Werkstücke auf Bohrwerken ist ein zentrales Thema für die Prozessstabilität, Oberflächenqualität und Werkzeugstandzeit. Um diese hochfest legierten Komponenten aus Stahl und Titan sowie Inconel-Teile einwandfrei bearbeiten zu können, hat sich der Kunde zum Kauf eines Bohrwerks TYP PCR 162 II entschieden. „Vor allem Werkstücke aus der anspruchsvollen Nickel- Chrom-Superlegierung Inconel, die für ihre hohe Festigkeit sowie Korrosions- und Hitzebeständigkeit bekannt ist und daher häufig in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt wird, lassen sich mit einer Standardmaschine nur schwer bearbeiten“, erklärt Michel Gras, Projekt- und Vertriebsmanager für die Benelux- Länder und Frankreich. „Deshalb war der Kunde direkt von unserem Bohrwerk überzeugt, das mit einer hohen Maschinenstabilität und Spindelleistung sowie einem enormen Spindeldrehmoment beeindruckt und somit eine deutlich verkürzte Bearbeitungszeit ermöglicht.“

Ausgestattet ist die PCR 162 II mit einer Siemens Maschinensteuerung, state-of-the-art Werkstückund Werkzeugmesssystemen und einer Pick-Up Station zur Aufnahme der Aggregate mit Halterung für die Sonderwerkzeuge. „Die Maschine ermöglicht eine präzise und flexible Bearbeitung komplexer Konturen und Freiformflächen. Sie ist außerdem für verschiedene Fräsverfahren geeignet, was die Maschine flexibler macht“, erklärt Michel Gras.

Zudem wird das Bohrwerk mit einem erweiterten Bediener- und Arbeitsraumschutz geliefert, der es dem Maschinenführer ermöglicht, während des Betriebs der Maschine auf das Werkzeugmagazin zuzugreifen und das Werkzeug zu wechseln. „Zudem wurden Bildschirme sowohl in der Bedienerkabine des Bohrwerks als auch an weiteren strategischen Positionen angebracht, um die Bearbeitung des Werkstücks in Echtzeit zu verfolgen und eine effektive Lösung zur Verbesserung der Prozess- und Arbeitssicherheit sowie zur Qualitätssicherung zu bieten“, erklärt Michel Gras. Eine Kühlmittelkompaktanlage, der hydraulische Dreh- u. Verschiebetisch mit Nullpunktspannsystem zum schnelleren Wechsel der Werkstücke und die damit einhergehenden, deutlich verkürzten Maschinenstillstandzeiten runden den Lieferumfang und die Funktionalität der Maschine optimal ab.
„Unser Bohrwerk wird eine Schlüsselposition bei Aubert & Duval einnehmen, um die Hauptkomponenten am Standort in Les Ancizes zu bearbeiten“, schließt Michel Gras.

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