ProfiMill 1 überzeugt im Produktionsalltag

Lohnende Investition: Maschinenbauer steigert Effizienz mit ProfiMill 1

Die anhaltende Stahlkrise zwingt Unternehmen auch in den zugehörigen Industrien, wie der Herstellung von Walzenbearbeitungsmaschinen, Produktionskosten zu optimieren. Maximilian Thoma, Geschäftsführer der Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz in Thüringen, einem Schwesterunternehmen von WaldrichSiegen, setzt dabei auf strategische Investitionen: „Wir haben in den letzten Jahren gezielt in unseren Maschinenpark investiert, um hocheffizient fertigen zu können – unter anderem in eine ProfiMill 1 von WaldrichSiegen.“

Bei der Investitionsentscheidung für eine Portalfräsmaschine stand neben der Effizienz die hohe Bearbeitungsqualität im Fokus – einer der Grundsteine für die technologische Spitzenposition des Werkzeugmaschinenherstellers Herkules Meuselwitz im Markt. „Wichtig bei der Neuanschaffung war uns, dass die Maschine höchsten Genauigkeitsanforderungen genügt, wartungsarm und äußerst langlebig ist – aus wirtschaftlicher Sicht sollte natürlich der Return on Investment möglichst schnell erreicht werden“, so Maximilian Thoma. Das alles versprach die ProfiMill 1, die kleinste Baugröße der ProfiMill-Serie von WaldrichSiegen, die das Portfolio der erfolgreichen Maschinenreihe im Bereich kleinerer und mittlerer Werkstücke abrundet.

Erste Maschine ein voller Erfolg

Die ProfiMill 1 für Herkules Meuselwitz war die erste Maschine dieser Baugröße, die die Werkshallen von WaldrichSiegen verließ. Beim Thüringer Maschinenbauer ist sie nun seit zwei Jahren im Einsatz – mit Erfolg. „Die ProfiMill 1 hat eine Durchgangsbreite von 3,5 m und wird bei uns primär für die Bearbeitung von Maschinenbetten, Schleifsupporten und Lohnarbeiten eingesetzt. Sie arbeitet auf Mikrometer präzise. Auf einer Länge von 6 m erreichen wir eine Genauigkeit von 6 μm“, so Maximilian Thoma.

Dass die ProfiMill 1 nicht nur jetzt absolut genau arbeitet, sondern auch in vielen Jahren noch zuverlässige Präzision garantiert, hat WaldrichSiegen schon bei der Konstruktion der Maschine berücksichtigt. „Bei den Maschinen anderer Hersteller muss nach einigen Jahren die Führungsbahn im Querbalken nachgeschabt werden. Das entfällt bei dieser ProfiMill komplett. Durch unsere Richtplatte kann der Querbalken einfach nachgerichtet werden“, erklärt Ralf Tschersche, Leiter der mechanischen Konstruktion. „Gleichzeitig wird bei der ProfiMill der Querbalken mechanisch kompensiert – die Präzision der Maschine ist also während des gesamten Maschinenlebens reproduzierbar“.

Da die Verantwortlichen bei Herkules Meuselwitz sich für eine Maschine mit festem Querbalken entschieden, wurden die Ständer des Portals aus Beton gegossen. WaldrichSiegen nutzt hier die zweifach höheren Dämpfungseigenschaften von Beton gegenüber Guss. Der Vorteil für Herkules Meuselwitz im Produktionsalltag: die hervorragenden Dämpfungseigenschaften des Betons und die verbesserte Steifigkeit des Portals sowie der gesamten Maschine.

Alle anderen Strukturbauteile der Maschine bestehen aus Guss. Die konsequente Verwendung von Guss gewährleistet die gleichbleibenden Dämpfungs- und Temperatureigenschaften aller Bauteile. „Die ProfiMill ist dadurch über den gesamten Produktionstag extrem temperaturstabil“, so Maximilian Thoma. „Außerdem haben wir festgestellt, dass sich die Standzeit der Werkzeuge im Vergleich zu anderen Maschinen verlängert hat. Auch hier zahlen sich die guten Dämpfungseigenschaften von Guss und Hydrostatik aus“.

Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit des Investitionsprojekts waren die hydrostatischen Führungen in allen Achsen ohne metallischen Kontakt ein ausschlaggebender Grund für die Entscheidung für die ProfiMill 1. „Wir haben uns bewusst für eine voll hydrostatisch geführte Maschine entschieden. Zum einen hat das einen klaren Vorteil in puncto Präzision und zum anderen sparen wir langfristig Instandhaltungskosten ein.“

Flexibilität ist Trumpf

Das breite Spektrum an Werkstücken, das bei Herkules Meuselwitz bearbeitet wird, ist eine der größten Herausforderungen für den Maschinenpark. Dieser Anforderung begegnet die ProfiMill mit einem hohen Maß an Flexibilität. Der Aufspanntisch ist mit 2,5 m × 6 m großzügig bemessen. Das ist auch für die Lohnbearbeitung wichtig – zum Beispiel, wenn Herkules Meuselwitz das Gehäuse eines XXL-Helikopterprüfstandgetriebes für das Schwesterunternehmen RSGetriebe bearbeitet (siehe Bild).

Nicht nur unterschiedliche Werkstückgrößen, sondern auch verschiedene Bearbeitungsmethoden werden flexibel abgedeckt. Dabei hilft ein um 360° bzw. 180° in beide Richtungen schwenkbarer Universalfräskopf mit hohen Drehzahlen und Drehmomenten, der ein breites Bearbeitungsspektrum abdeckt.

Nach rund zwei Jahren Einsatz der ProfiMill 1 in der eigenen Produktion zieht Maximilian Thoma ein positives Fazit. „Die Investition hat sich gelohnt. Mit ihrer Stabilität, ihrer Präzision und ihren geringen Ausfallzeiten trägt die Maschine wesentlich zu unserem Ziel ‚Effizienzsteigerung‘ bei.“

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